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1:3 gegen Bayern verloren, Wiese ist mit Rot vom Platz geflogen. Außerdem spielen Frings, Marin und Boro unter ihren Möglichkeiten. Naldo hat schon seit über einem halben Jahr kein grün-weißes Hemd mehr getragen. Und die eingekaufte Verstärkung wirkt sich momentan höchstens positiv auf das zu versteuernde Einkommen des Vereins aus.

Der einzige, der mir in dem ganzen Tohuwabohu Leid tut, ist Thomas Schaaf. Er kann wirklich nichts für den Dreck, den seine Jungs da auf dem Platz zusammenkicken. Im Grunde müsste man das Team komplett austauschen – aber ein zweiter erfolgreicher namentlich prominenter Kader muß erst noch gefunden werden.

Von daher sollten wir uns bereits mit dieser Deutschlandkarte anfreunden. Diese Spielorte erwarten uns ab Sommer in der Spielzeit 2011/2012. Und immer das Gute sehen: Die Tickets werden billiger!

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Das muß ich jetzt ganz kurz loswerden: Was für ein Spiel! Werder gewinnt 4:2 in Wolfsburg, nachdem die Mannschaft noch zur Pause 1:2 hinten lag. Aber das Beste: Wir stehen jetzt endlich auf Tabellenplatz drei. Das heißt Champions-League-Qualifikation. Mühsam ernährt sich das grün-weiße Werderhörnchen. Runterstoßen können uns nur noch die Dortmunder, die werden aber morgen gegen Hoffenheim untergehen.

Hier am Newsdesk freuen wir drei Werder-Fans uns jedenfalls unbändig beim Blick auf die Tabelle. Und damit Ihr das auch alle könnt, habe ich Euch einen Screenshot gemacht:

Heute spielt Werder gegen den FC Augsburg im Halbfinale des DFB-Pokals – mein Pflichttermin im TV. Hoffentlich reicht’s zum Weiterkommen nach 90 Minuten. Bitte mit weniger Herzrasen als noch gegen Valencia oder Bochum, Freunde!

Und da das runde Leder immer vereint, habe ich auch heute wieder mit mindestens einem Menschen über das anstehende Gekicke gesprochen. Den denkwürdigen Dialog zwischen uns gibt es hier zum nachlesen – im LN-Blog: Hauptsache nicht Bayern.

Normalerweise plage ich mich nicht Spielkritiken rum, wenn’s um Werder geht. Dieses Mal allerdings muß ich auch mal meinen Senf dazu geben. Das ging ja gar nicht!

Den holländischen niederländischen Fußball habe ich noch nie besonders gemocht. Man denke nur an die Spuckattacke gegen Rudi Völler und allein diese orangenen Trikots, die aussehen wie Warnwesten. Oder der Rumpelfußballer Mark van Bommel, der Grätschenkönig. Außer Pöbeln und anderen die Beine wegtreten kann der nichts – so könnte auch ich Profikicker sein.

Nun denn, meinen Hut muß ich heute allerdings dann doch mal vor einem Flachland-Team ziehen: FC Twente Enschede. Habe ich die Mannschaft anfangs dafür verteufelt, daß sie nur hinten drin steht und Werder kommen läßt, hat sie letztlich ihre Sache konsequent und effizient durchgezogen. Dennoch: Eine Pflichtangriffszeit wie beim Handball sollte es bei solchen Mauermannschaften auch beim Fußball geben. Das ist aber eine andere Geschichte.
Twente hat tapfer verteidigt, hat die Zweikämpfe angenommen und war nie müde, auch dem letzten Ball am Bremer Fuß hinterher zu rennen.

Und Werder? Wie üblich hat sich die Mannschaft selbst ausgespielt! Vier, fünf zwingende Chancen hatten wir, die aber entweder am guten Twente-Keeper scheiterten oder zu lange „herausgespielt“ werden wollten. Da setzt meine Kritik an: Nehmt Euch ein Beispiel an Enschede, liebe Werderaner! Twente-Kicker Jansson schoß einfach mal aus der zweiten Reihe und zimmerte das Ding in den Kasten! Schickimicki-Kicker à la Özil, Hunt und Marin sollten im Moment eher auf der Bank sitzen. Der Ball muß nicht immer bis zur Grundlinie getragen und am besten ins gegnerische Tor gedribbelt – oder wie im Falle von Marin – ständig auf Elfmeter gespielt werden. Wieso nicht einfach den kleinen Elfer ins linke Mittelfeld packen, dafür Niemeyer draußen lassen (der allerdings auch heute wieder einmal ein starkes Spiel abgeliefert hat). Dafür darf unser Krawallschütze Almeida mal wieder an die Front. Pizarro reibt sich vorne den A**** auf, um die Kunstbälle seiner Edelfüße zu verwerten. Allein ist aber sogar er überfordert. Und es spricht schließlich Bände, wenn Werder ohne ihn auf dem Feld nicht mehr gewinnt.

So wird das nichts mit den hochgesteckten Träumen vom Wiedererreichen des Europa-League-Finales – ich sehe da bereits für den Sprung ins Achtelfinale schwarz… Und zu allem Überfluß kommt Sonntag auch noch Leverkusen an den Osterdeich. Erst dann werden wir sehen, ob Werder die Krise tatsächlich überwunden hat. Die bisherigen Gegner Hertha (ein mühsames 2:1) und Hannover (5:1 mit Testspielcharakter gegen einen Absteiger mit Enke-Symptom) sagen da überhaupt nichts aus.

Zum Glück habe ich geschworen: „Lebenslang grün-weiß“. Im Moment ist’s eine echte Härteprobe, weil der Kader sich selbst als europäische Spitzenmannschaft sieht…

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