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Die Zeit an der Akademie für Publizistik ist vorbei, wir alle blicken auf vier spannende Wochen voller neuer Eindrücke zurück. Als ultimatives Finale haben wir uns in fünf Gruppen dem Thema „Was feiern die denn da?“ in einem multimedialen Projekt gewidmet. Mein Team hat sich dem Stadtderby FC St. Pauli gegen den HSV angenommen. Es war das erste Aufeinandertreffen am Millerntor in einem Punktspiel seit 1962. Die Zeit vor dem Anpfiff haben wir in einer crossmedialen Reportage verbraten, die wir mit dem wunderbaren Tool Vuvox erstellt haben. Da es dem gesamten Kurs so erging, kann ich Euch versprechen: Beim Anschauen werdet Ihr die Faszination des Derbys ganz genau erleben und mit Sicherheit an manchen Stellen Gänsehaut bekommen. Klickt hier und es geht los! Über Feedback freue ich mich natürlich auch!

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Glückliche Menschen leben länger. Diejenigen, die immer nur an Schlechtes denken, haben keinen Spaß. Ständig hocken sie miesepetrig in der Ecke und kritteln an der Welt rum. So möchte ich nicht enden. Ich gehe sogar so weit, dass ich Selbstbetrug für ein legitimes Mittel halte, um froh sein zu können.

Deshalb kommt mir auch der neue Vorschlag von Arbeitsministerin Ursula von der Leyen genau richtig. Sie möchte das schreckliche Wort „Hartz IV“ durch „Basisgeld“ ersetzen. Finde ich super. Im Kopf spuken in Zukunft keine hungernden Kinder in zerlumpten Klamotten mehr rum.

So geht es mir mit vielen Dingen im Alltag: „Herausforderung“ hört sich viel fröhlicher an als „Schwierigkeit“, so voller Elan. Und erst „Mobile ethnische Minderheit“. Das lässt mich von Urlaub, Sonne und Strand träumen, nicht von Zigeunern. Negerküsse schmecken ebenfalls viel besser, seit sie Schaumküsse heißen. Neuerdings werden bundesweit Gebäude zurückgebaut. Abriss klingt zu martialisch. Wenn mich dann noch der Facility Manager im Supermarkt persönlich begrüßt, fühle ich mich gut. Der Logistik-Experte verdient auch meinen Respekt. Filialleiter und Postboten fand ich früher hingegen immer unsympathisch.

Jetzt müssen wir uns zum Abschluss einen schöneren Namen für das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ausdenken. „Bundesministerium für Gedöns“ ist nett, gleich viel sympathischer. Hätten wir das Vorhaben also auch realisiert.

iPod, iPhone, iMac, iPad, iBook – Apple ist omnipräsent. So auch an der Akademie für Publizistik (AfP). Im Vortragssaal stehen bestimmt zehn dieser schrecklichen iMacs, im Keller mindestens noch einmal die gleiche Zahl. Der Volo-Kurs verzweifelt regelmäßig an den aus Prinzip anderen Befehlen gegenüber Windows-Rechnern. Lustigerweise gibt es in unserer 20er-Gruppe niemanden, der im Büro oder privat einen von diesen Apfel-Kübeln benutzt.

Deshalb macht sich unter uns schon eine seltene Krankheit breit: die Macingitis. Zusammen mit meiner Kursteilnehmerin Sonja habe ich gestern einen Nachrichtenbeitrag über die Zustände an der AfP gedreht: